Der Einzug in die GF-Liga

Dieses Programm richtet sich an Führungskräfte, die ihre erste Geschäftsführer-Position anstreben. Sie haben in der Regel einen Finanz-/Controllings- oder Fertigungs-Hintergrund. Ihre bisherige Berufserfahrung ermöglicht ihnen ein tiefes Verständnis der Funktionen und Abteilungen weit über ihren Kern­bereich hinaus, auch wenn sie nie eine Position in anderen Bereichen bekleidet haben. Ihr Mentor und Sponsor setzt sich für ihre Beförderung ein, daneben gibt es häufig weitere interne oder externe Mitbewerber. 

Der Übergang von einer CxO zur Geschäftsführer-Position ist in vielerlei Hinsicht einschneidend. Unter anderem erfordert sie vom neuen GF, sein Selbstmanagement systematisch anzuheben, um die vielfältigen Anforderungen an ihre Energie und Widerstandsfähigkeit erfüllen zu können. Dabei geht es nicht um Zeitmanagement. Es geht um die Überwindung der potentiellen Hürden, die in der GF-Rolle weit einschneidender und bedeutsamer sind als in früheren Führungspositionen.

Hier eine Auswahl der Themen, vor denen neue GFs stehen und denen sie sich stellen müssen:

  • Akzeptanz der ambivalenten Situation – Sie sind auf der Hut, die anderen auf der Lauer
  • Sie erleben ein völlig neues Niveau der kritischen Beobachtung durch Kollegen, Zentrale und Aktionäre
  • jede Bemerkung, Kommentar oder nonverbaler Wink wird von der Umgebung wahrgenommen und interpretiert – mit oft völlig unsinnigem Ergebnis
  • extremer Druck vor bestimmten Berichts-Stichtagen (nicht nur in börsennotierten Unternehmen)
  • ständige Exposition gegenüber Medien, hochkarätige Repräsentationspflichten
  • einer vielfältigen Gruppe Individuen mit unterschiedlichen Kommunikationsstilen müssen in einem Minimum an Zeit und persönlichen Einsatz Richtungsvorgaben kommuniziert werden
  • Spontane oder übermäßig emotionale Entscheidungen sind oft nur mit hohem Aufwand reparabel
  • Strategien und Fähigkeiten der indirekten Einflussnahme sind gefordert, die die persönlichen Werte des Geschäftsführers nicht kompromittieren
  • bestehende Allianzen und Sicherheitsnetze sind volatil und werden ständig von allen Beteiligten überprüft. Wer nie sicher sein kann, ob er/sie noch eine Priorität für alte Verbündete, Mentoren, oder Sponsoren ist, muss ständig auf der Hut sein.

Viele Tagesordnungspunkte eines Geschäftsführers haben mehr mit Menschen als mit rein geschäftlichen Entscheidungen zu tun. Oft sind schwierige und teure Entscheidungen erforderlich, um sicherzustellen, dass Mitarbeiter die Ergebnisse, die das Unternehmen braucht, erreichen können – was hohe Anforderungen an Zeit und Energie des Geschäftsführers stellt.

Die meisten Führungskräfte sind sich bewusst, dass sie die Komplexität zwischen–menschlicher Beziehungen im Berufsleben und insbesondere das Management von Erwartungen nicht voll beherrschen. Auch wenn sie wesentlich erfahrener sind als am Anfang ihrer Karriere und weniger schwarz-weiß denken, merken sie, dass sie vor allem davon zehren, was sie sich selbst beigebracht haben. Das führt oft zum Eindruck, sich immer knapp unter dem Niveau zu befinden, das in der aktuellen Situation gefordert ist. Sie haben erkannt, dass sie noch zur gleichen Art vermeidbarer Fehler neigen und wissen auch, dass sich ihre blinden Flecken über die Jahre nicht wesentlich verändert haben. 

Auf keines dieser Themen werden Führungskräfte gezielt vorbereitet; dennoch wünschen sich die meisten, besser für den Umgang mit ihnen gerüstet zu sein.

Gerade in Zeiten, in denen jeder Mitarbeiter nach Orientierung und Lösungen sucht, stehen neue Geschäftsführer von Anfang an auf einer harten Probe – oft bekommen sie nicht einmal die berühmten 100 Tage Kulanz. In meinem CEO-Programm gewinnen Sie wertvolle Erkenntnisse und erweitern Ihr Repertoire um neue Möglichkeiten, die Ihnen helfen, Stakeholder-Beziehungen zu managen, die Politik unter Kontrolle zu behalten, und einen kühlen Kopf zu bewahren – auch unter Druck.

Weitere Informationen für regionale HR-Verantwortliche und Geschäftsführer, die einen Mitarbeiter entwickeln wollen, enthält meine 4-seitige Broschüre, die ich Ihnen auf Anfrage gern zusende. Sie ist als Grundlage eines Gesprächs zwischen Manager und potenziellem Coachee gedacht, das dann mit mir fortgeführt werden kann.

Kundenreferenz: "Worauf ich nicht mehr verzichten möchte ist eine (geschulte!) Vertrauensperson, mit der ich alle Belange meines beruflichen Lebens erörtern kann, ohne mir Gedanken machen zu müssen, dass sie dieses Wissen eventuell innenpolitisch ausnutzen könnte, Informationen weiter gibt und/oder mir unqualifizierte Ratschläge erteilt. Durch ihre besonderen Fragestellungen regt sie mich an, in schwierigen Entscheidungssituationen neue Wege zu finden und Alternativen zu überdenken. All das sind Dinge, die man nicht unbedingt im Kollegen- bzw. Familien- und Freundeskreis findet, und die mir in der Kombination immer wieder helfen, mich im Konzern optimal zu positionieren." CEO, ehem. CFO 

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